03.09.2025
Ralph K. ist passionierter Jäger und häufig in der Natur rund um Bad Wünnenberg unterwegs. Bei einem seiner Pirschgänge tritt er unglücklich auf einen Dorn. Der Dorn bohrt sich durch seinen Schuh in seinen Fuß. Die kleine Wunde entzündet sich. Die Therapie mit einem Antibiotikum bleibt erfolglos.
Sein Hausarzt überweist ihn in das Christliche Klinikum
Paderborn, Betriebsstätte Brüderkrankenhaus St. Josef. Dort kümmert sich das
Team der Klinik für Gefäßchirurgie unter Leitung von Chefarzt Hatem Belal um
ihn: „In solchen Situationen untersuchen wir nicht nur die Wunde selbst,
sondern auch die Durchblutung des gesamten Beins“, erklärt Belal. Bei der Ultraschalluntersuchung
entdecken die Fachärzte eine krankhafte Erweiterung der Kniekehlenarterie – ein
sogenanntes Aneurysma.
„Ein solches Aneurysma kann zu Problemen führen, wenn es
sich verändert oder die Durchblutung beeinträchtigt“, so Belal. Deshalb entscheiden
sich die Ärzte für eine planmäßige Operation, bei der das Aneurysma
ausgeschaltet und ein Bypass gelegt wird, um die Durchblutung sicherzustellen.
Zuvor wird der lokale Infekt im Fuß durch eine gezielte
antibiotische Therapie behandelt. Die Operation selbst verläuft erfolgreich,
ebenso wie die anschließende Erholungsphase.
Chefarzt Belal betont: „Solche Behandlungsverläufe gelingen
nur im engen Zusammenspiel aller Beteiligten. Unser Pflegeteam spielt dabei
eine ganz entscheidende Rolle – von der Wundversorgung über die Mobilisierung
bis zur Nachsorge.“
Ralph K. wird nach seinem stationären Aufenthalt zweimal
wöchentlich von einem Physiotherapeuten behandelt, Schritt für Schritt kann er
die Belastung seines Beins erhöhen.
Rund vier Monate nach dem Eingriff ist Ralph. K. zur
Nachsorge im Christlichen Klinikum Paderborn. Die Durchblutung des Beins ist
stabil, er ist schmerzfrei – und wieder regelmäßig im Revier unterwegs. Bei dem
Termin trifft er das pflegerische und das ärztliche Team auf Station. „Für mich
war das eine gute Gelegenheit, mich nochmals bei allen zu bedanken, die zu
meiner Genesung beigetragen haben. Die Zusammenarbeit hier ist wirklich
außergewöhnlich. Ich habe mich jederzeit sehr gut aufgehoben und betreut
gefühlt“, so Ralph K.
