06.06.2024
Neuer Markenname nach Krankenhausfusion: Christliches Klinikum Paderborn
Im April 2025 soll aus dem Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn und dem Ev. Krankenhaus St. Johannisstift ein gemeinsames Krankenhaus mit zwei Betriebsstätten entstehen: das Christliche Klinikum Paderborn.
Dies gaben die
verantwortlichen Regionalleiter der BBT-Gruppe, zu der die beiden Häuser
gehören, jetzt bekannt. Umgewöhnen müssen sich die Paderborner und auch die
Mitarbeitenden der Krankenhäuser namenstechnisch aber nicht allzusehr: Die
jetzigen in den Köpfen der Bevölkerung gut etablierten Krankenhausnamen bleiben
auch nach der Fusion als Bezeichnung für die beiden Betriebsstätten erhalten:
Brüderkrankenhaus St. Josef an der Husener Straße und Krankenhaus St.
Johannisstift an der Reumonstraße.
Der gemeinsame
Markenname sei das Ergebnis eines Markenbildungsprozesses, erläutert
Regionalleiter Christoph Robrecht. „Der Kern unserer gemeinsamen Marke ist das
christlich ökumenische Profil, für das wir auch in Zukunft stehen werden.Wir haben
unsere Leitbilder aus der Tradition der Barmherzigen Brüder und der
evangelischen Stiftung übereinandergelegt, modernisiert und gemeinsam mit den
Mitarbeitenden verschiedener Berufsgruppen weiterentwickelt. Dieser Prozess ist
noch nicht abgeschlossen“, berichtet BBT-Regionalleiter Christoph Robrecht.
„Fest steht jedoch schon, wofür die neue Marke zukünftig stehen wird: Zum einen
für eine qualitativ hochwertige, sichere, zugewandte Patient*innenversorgung,
zum anderen für eine Kultur der Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden,
Angehörigen und Patient*innen sowie Kooperationspartnern.“
Vor gut zwei Jahren haben das Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn und das
Ev. Krankenhauses St. Johannisstift erstmalig ihre Pläne zur Gründung eines
gemeinsamen Gesundheitsdienstleisters bekanntgegeben. Ein gutes Jahr später
haben die beiden Häuser dann die gemeinsame ganzheitliche Medizinstrategie
präsentiert und sukzessive mit der Umsetzung begonnen. „Wir haben in den
letzten zwei Jahren im St. Johannisstift die Orthopädie, die komplexe innere
Medizin, die Gefäßchirurgie und einen geriatrischen Schwerpunkt als
Leuchtturmprojekte etabliert. Zu sehen, wie engagiert unsere Mitarbeitenden an
diesem sportlichen Zeitplan mitgearbeitet haben, erfüllt mich mit Stolz“, gibt der
Geschäftsführer des Ev. Krankenhaus St. Johannistift Martin Wolf zu. Und vor
allen Dingen: Die Paderborner Bevölkerung profitiere bereits jetzt von der
Zentrierung der speziellen Kompetenzen und Angebote.
Erste Anlaufstelle
für die Notfallversorgung, Chirurgie, Urologie, Kardiologie, Pneumologie und
die Versorgung von an Krebs erkrankten Menschen bleibt das Brüderkrankenhaus.
Hier ist auch die zukünftige Konzentration der Verwaltung für das Christliche
Klinikum und das Marsberger St.-Marien-Hospital, geplant. Das ambulante und
stationäre medizinische und therapeutische Angebot der Häuser wird auch nach
der Fusion anhand der Bedarfe für die Patient*innenversorgung weiterentwickelt.
Neben den Krankenhäusern gehören in der Region Paderborn / Marsberg weitere
Einrichtungen zur BBT-Gruppe: zwei
Bildungseinrichtungen mit Platz für insgesamt 900 Auszubildende (auch externer Kooperationspartner), vier medizinische
Versorgungszentren, ein Betriebsarztzentrum sowie der Krankenhauslogistiker
paderlog.
Regionalleiter Siegfried Rörig: „Wir sind im
Paderborner Raum und im Hochsauerland bestens vernetzt und stellen die
ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung der Bevölkerung auf hohem
Qualitätsniveau sicher. Unsere Planungen sind daher auch von den Kostenträgern
und seitens der Politik sehr wohlwollend aufgenommen worden.“
Die BBT-Gruppe ist mit rund 100 Einrichtungen, über 15.000 Mitarbeitenden und ca.
900 Auszubildenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und
Sozialeinrichtungen in Deutschland.



